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Dynamisch ins neue Jahr galoppieren 🐎

  • Autorenbild: Johanna Wegner
    Johanna Wegner
  • 17. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Okay, zugegeben: Mit Dynamik hat dieses Foto wenig zu tun. Rückblickend wirkt es wie ein Kontrast zu dem, was das Jahr des Pferdes verspricht. Ich sitze auf dem Pony mit angezogener Haltung, aufmerksam, eher vorsichtig als mutig. Mein Blick wirkt prüfend, fast ein wenig angespannt. Manche würden es auch als bockig bezeichnen 😉 Leichtigkeit ist in diesem Moment nicht spürbar. Und das Pony unter mir? Eigensinnig und mit klarer eigener Vorstellung davon, wohin es will.


Ganz klar: Das Bild zeigt keinen Moment von Tempo oder Aufbruch. Es könnte jedoch einen Übergang zeigen. Einen Moment, in dem Kontrolle noch wichtig erscheint und gleichzeitig spürbar wird, dass sie nur begrenzt trägt. Bewegung ist da, aber sie fühlt sich unsicher an.

Wir lassen das Jahr der Schlange hinter uns. In der chinesischen Astrologie steht sie für tiefgründige Weisheit, den Rückzug und die stille Erneuerung. Es war eine Zeit des „Häutens“: des oft mühsamen Loslassens alter Strukturen, um Platz für kluge Analysen und fundierte Strategien zu schaffen.

Und jetzt? Schaltet die Energie um: Das Jahr des Pferdes übernimmt. Das Pferd bringt eine völlig andere Dynamik mit: Es steht für Lebensfreude, Freiheit und eine Vorwärtsbewegung, die sich kaum bremsen lässt. Für meine Arbeit als Interim HR Managerin, Business Coach und Teamentwicklerin bedeutet das: Die Zeit der Konzepte im Stillen ist vorbei. Jetzt müssen die PS auf die Straße, auch wenn der Untergrund mal uneben ist.


Drei Impulse für den Wechsel in die Umsetzung:

  • Vom Konzept zum Impact: Die Schlange hat analysiert, das Pferd läuft los. In Unternehmen wird oft so lange an der Strategie gefeilt, bis der Markt sich schon wieder gedreht hat. Wahre Veränderung passiert in der Umsetzung, nicht im Meetingraum. Wirkung entsteht dort, wo Ideen ins Handeln kommen.

  • Haltung bewahren, wenn es holpert: Führung und Professionalität zeigen sich nicht in vollständiger Kontrolle, sondern darin, präsent zu bleiben, Orientierung zu geben und die Richtung zu halten, auch wenn das Umfeld unruhig wird.

  • Zügel locker lassen (aber Kurs halten): Wer zu fest klammert, bremst die Dynamik aus. Echtes Wachstum im Team entsteht dort, wo wir den Mut haben, Eigenverantwortung und Geschwindigkeit zuzulassen, statt in Mikromanagement zu verfallen.


Dieses Foto erinnert mich daran, dass Veränderung selten mit Selbstverständlichkeit beginnt. Häufig steht am Anfang ein inneres Zögern. Ein Abwägen. Eine gewisse Unsicherheit darüber, wie viel Kontrolle man abgeben kann. Das Jahr des Pferdes lädt dazu ein, diesen Punkt nicht zu übergehen, sondern ihn bewusst zu verlassen. Bewegung entsteht nicht aus Perfektion, sondern aus Vertrauen in den nächsten Schritt. Und manchmal zeigt sich der Galopp erst dann, wenn man sich erlaubt, loszulassen und trotzdem präsent zu bleiben.


Wie erlebst du diesen Wechsel ins Jahr des Pferdes? Stehst du noch am Übergang oder bist bereits in Bewegung?


Lunar New Year

 

 
 
 

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