top of page

You choose the battles that you fight

Autorenbild: Johanna Wegner
Johanna Wegner
24. Sept.
1 Min. Lesezeit

Nicht jeder Konflikt muss ausgetragen werden. Aber nicht jeder sollte vermieden werden.

Bei der Arbeit und im Privatleben begegnen uns immer wieder Situationen, in denen wir entscheiden müssen: Spreche ich das an? Beziehe ich Position? Lohnt es sich, hier Energie zu investieren – oder kann ich das Thema auch bewusst stehen lassen?

Für mich liegt genau in dieser Entscheidung eine wichtige Fähigkeit im Umgang mit Konflikten.

Denn einen Konflikt nicht auszutragen, kann sehr unterschiedliche Gründe haben. Vielleicht ist das Thema tatsächlich nicht wichtig genug. Vielleicht ist gerade nicht der richtige Zeitpunkt. Vielleicht stehen Aufwand und möglicher Nutzen in keinem guten Verhältnis zueinander.

Es kann aber auch bedeuten, dass wir einem unangenehmen Gespräch aus dem Weg gehen, obwohl uns das Thema eigentlich wichtig ist.

Und genau da lohnt sich ein genauerer Blick.

Wähle ich bewusst, welchen Konflikt ich führe – oder entscheidet mein gewohntes Muster für mich?

„Choose your battles“ bedeutet für mich deshalb nicht, möglichst vielen Konflikten aus dem Weg zu gehen. Es bedeutet, bewusster mit der eigenen Energie und den eigenen Grenzen umzugehen und gleichzeitig zu erkennen, wann es wichtig ist, für ein Thema einzustehen.

Ich muss nicht auf jeden Konflikt eingehen. Aber ich möchte ehrlich mit mir sein, wenn ich etwas stehen lasse: Ist es mir wirklich nicht wichtig oder drücke ich mich vor dem Gespräch?


„Woran erkennst du, ob du einen Konflikt bewusst stehen lässt oder ihm aus dem Weg gehst?“


You choose the battles that you fight

 

 
 
 

Kommentare


bottom of page