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Vertrauen – Der Mut, nicht alles zu wissen und trotzdem loszugehen

  • Autorenbild: Johanna Wegner
    Johanna Wegner
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto klarer wird mir, dass Vertrauen vor allem dann sichtbar wird, wenn vieles noch offen ist.

Dann, wenn wir Entscheidungen treffen, ohne alle Antworten zu haben. Wenn wir losgehen, obwohl wir den Ausgang noch nicht kennen.

 

Was Vertrauen für mich bedeutet

Vertrauen ist, neben Authentizität und Wachstum, einer meiner drei Kernwerte.

Vertrauen bedeutet für mich, an mich selbst zu glauben, den Mut zu haben, neue Wege zu gehen und stabile, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen.

Und je länger ich mich damit beschäftige, desto klarer wird mir, wie eng diese drei Aspekte miteinander verbunden sind.

 

Vertrauen beginnt bei mir

Vertrauen hat für mich immer auch mit Selbstvertrauen zu tun.

Gerade deshalb weiß ich, wie herausfordernd das sein kann. Es gab Zeiten, in denen ich meinen eigenen Entscheidungen wenig vertraut habe, vieles hinterfragt habe und eher im Zweifel war als in der Klarheit.

Genau daraus sind für mich Fragen entstanden, die mich bis heute begleiten:

·       Vertraue ich meinen Entscheidungen?

·       Vertraue ich meinem Gefühl – auch dann, wenn es sich nicht vollständig erklären lässt?

·       Vertraue ich darauf, dass ich mit dem umgehen kann, was kommt?

Dieses Vertrauen entsteht selten durch Sicherheit.

Es wächst vielmehr durch Erfahrung, durch Situationen, in denen ich gegangen bin, obwohl noch nicht alles klar war.

 

Der Mut, neue Wege zu gehen

Vertrauen zeigt sich für mich besonders in den Momenten, in denen ich einen Weg einschlage, der sich stimmig anfühlt, auch wenn ich noch nicht weiß, wohin er genau führt.

Neue Wege bringen immer ein Stück Unsicherheit mit sich. Zweifel gehören dazu, genauso wie das Gefühl, nicht alles im Griff zu haben.

Und trotzdem loszugehen, ist oft genau der Punkt, an dem Vertrauen entsteht.

 

Vertrauen. Coaching Johanna Wegner

Vertrauen in Beziehungen

Eine weitere Ebene ist das Vertrauen zwischen Menschen.

Stabile, vertrauensvolle Beziehungen entstehen für mich durch Verlässlichkeit, Ehrlichkeit und Offenheit.

Gleichzeitig merke ich immer wieder, dass diese Offenheit auch davon abhängt, wie sehr ich mir selbst vertraue. Wie klar ich in dem bin, was ich denke, fühle und kommuniziere.

 

Warum Vertrauen so herausfordernd ist

Vertrauen bedeutet oft, ein Stück Kontrolle abzugeben. Und genau das fällt uns schwer, weil Kontrolle Sicherheit vermittelt.

Gleichzeitig entsteht Entwicklung selten dort, wo wir alles festhalten.

 

Warum Vertrauen so kraftvoll ist

Ich merke den Unterschied vor allem dann, wenn Vertrauen da ist: im Umgang mit Unsicherheit, in Entscheidungen und in der Art, wie ich mit mir selbst und anderen umgehe.

 

Entscheidungen werden klarer, es entsteht mehr innere Ruhe, Schritte fallen leichter,

und Beziehungen gewinnen an Tiefe.

 

Auch wenn Unsicherheit bleibt, entsteht ein anderes Gefühl im Umgang damit:

👉 Ich kann damit umgehen.

👉 Ich finde einen Weg.


Fazit

Vertrauen bedeutet für mich, loszugehen, obwohl noch Fragen offen sind. Es bedeutet, sich selbst ernst zu nehmen und Schritt für Schritt weiterzugehen.

Wenn du merkst, dass dich Zweifel oder der Wunsch nach Kontrolle eher zurückhalten und du dein Vertrauen in dich selbst und deinen Weg stärken möchtest, begleite ich dich gerne dabei.

Vielleicht geht es am Ende genau darum, sich selbst immer wieder ein Stück mehr zu vertrauen.


Eure Johanna

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